Montag, 24. Juni 2024
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Parkende Autos sind in Segendorf ein Problem

Topic Segendorf-Presse: Rheinzeitung

Politik Ortsbeirat sucht nach Lösungen für Parksituation entlang der Austraße, Dorfstraße und der Nodhausener Straße

Von unserer Mitarbeiterin Regine Siedlaczek

Segendorf. Es ist ein Thema, das nicht nur die Segendorfer, sondern auch den Ortsbeirat und Ortsvorsteher Frank Schaback seit Langem beschäftigt, für das allerdings noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden konnte:

Die Rede ist von der Parkplatzsituation entlang der Austraße, Dorfstraße und der Nodhausener Straße.„Das Parken in der Austraße gestaltet sich weiterhin schwierig“, sagt Schaback. Dies liege unter anderem daran, dass einige Anwohner ihre privaten Stellplätze nicht nutzten und stattdessen ihre Fahrzeuge auf der Straße parkten. Hinzu komme, dass regelmäßig gegenüber Ein- und Ausfahrten geparkt werde. „Zu den Hauptverkehrszeiten ist es vor allem für Schulbusse und Fahrzeuge der Straßenreinigung kaum möglich, die Straße zu passieren“, weiß Schaback.

Schon vor einiger Zeit stand zur Diskussion, die Parksituation durch das Einzeichnen von Stellplätzen zu entschärfen. Da dadurch allerdings die Anzahl von Stellflächen reduziert würde, lehnte die Mehrzahl der Anwohner den Vorschlag ab, obgleich es für den fließenden Verkehr zuträglich wäre.

Schilderwald

Ebenfalls kritisiert wurde der sprichwörtliche Schilderwald. Der Grund dafür ist, dass an jeder Einmündung ein Verkehrszeichen stehen muss:

„Allein das Anschaffen und Anbringen der Schilder hat 12 000 Euro gekostet“, weiß Schaback. Doch habe sich die Stadtverwaltung an die bestehende Straßenverkehrsordnung zu halten.

Gefährliche Situationen

Die Parksituation entlang der Austraße, Dorfstraße und der Nodhausener Straße ist allerdings nicht das einzige Problem. Auch in Einmündungsbereichen komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Dies sei zum Beispiel an der Hermann-Moll-Straße der Fall:

„Die Probleme entstehen durch eine oft einseitige und durchgängige Beparkung der Dorfstraße bis in die Kreuzungsbereiche hinein“, erklärt Schaback. Auch die nicht angepassten Verkehrsgeschwindigkeiten der aus Richtung Rodenbach kommenden Fahrzeuge im Kurven- und Einmündungsbereich machten Probleme.

„Ortsansässige kennen die Situation und fahren vorsichtig“, betont der Ortsvorsteher, andere Autofahrer dagegen hätten Probleme, das Gefahrenpotenzial richtig einzuschätzen. Für die nahe Zukunft plant der Ortsbeirat nun, nochmals die Anwohner zu befragen, was ihrer Meinung nach zu einer Entlastung der Park- und Verkehrssituation beitragen könnte.