Bürgerbus, Spielplatz Auwiese und Hundekot

Segendorfer Ortsbeirat befürwortet erneute Bürgerbefragung und diskutiert Zustand des Spielplatzes

Eine zweite Befragung soll es geben. Dafür plädierte Erich Walther, der in der jüngsten Sitzung des Segendorfer Ortsbeirats erneut über das Projekt Bürgerbus sprach. Dem Gremium rund um Ortsvorsteher Frank Schaback berichtete Walther von den Anlaufschwierigkeiten und seinen Ideen, das Projekt doch noch mit Erfolg umzusetzen.

„Die erste Fragebogenaktion Ende Dezember fiel mit einer Schlechtwetterphase zusammen“, erklärte Walther. Daher sei die Verteilung nur vereinzelt erfolgt und der Rücklauf entsprechend schwach gewesen. „In Segendorf haben wir zehn Bögen zurückerhalten“, berichtete Schaback, der das Projekt unter anderem an die Vereine weitergetragen hatte. Um im Verlauf dieses Jahres das Projekt in den Ortsteilen weiter voranzutreiben, hofft Walther nun auf einen Zuschuss von öffentlicher Seite, um Flyer zu fertigen, die in der zweiten Jahreshälfte verteilt werden sollen.

„Wir müssen die Bedeutung des Bürgerbusses noch deutlicher hervorheben“, betonte Walther. So sei der Bedarf zwar da, doch zögerten noch viele Bürger, sich klar für etwas auszusprechen, was sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht nutzen. Dieses Problem sieht auch Schaback: „Viele haben eine Hemmschwelle, den Bogen auszufüllen“, so der Ortsvorsteher. Dennoch befürwortete er ebenso wie sein Gremium die Möglichkeit, eine zweite Befragung durchzuführen. So könnten die Flyer zum Beispiel mit dem örtlichen Kirchenblättchen verteilt werden.

Spielplatz Auwiese

Die Zukunft des Bürgerbusses war nicht das einzige Thema, das bei der Ortsbeiratssitzung zur Sprache kam. So sorgte der Zustand des Spielplatzes „In der Au“ für Kritik. Er sei nicht nur schlecht strukturiert, sondern auch stark in die Jahre gekommen. Dies zeige sich an morschen Spielgeräten und schlecht platzierten Sitzgelegenheiten. „Wir bitten die Stadtverwaltung darum, sich den Spielplatz einmal anzuschauen und ihn gegebenenfalls wiederherzurichten“, sagte Schaback. Schließlich handele es sich um einen zentralen Ort im Zentrum des Stadtteils, der in einem guten Zustand sein sollte.

Hundekotbeutel verärgern

Wenig erfreut zeigte sich Ortsvorsteher Frank Schaback über den Zustand des Bereichs an der Skihütte. Dort wurde während der Bachreinigungsaktion des Vereins ehemaliger Burschen ein Müllproblem, verursacht durch Hundekotbeutel, zutage gefördert. „Die gesamte Flur ist voll von benutzten Beuteln“, berichtete Schaback und appellierte an die Hundebesitzer, den Müll zukünftig korrekt zu entsorgen.

Regine Siedlaczek

Quelle: RZ Kreis Neuwied vom Freitag, 20. April 2018, Seite 16